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Neue Gedenktafel für russische Kriegsgefangene

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lhe
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Darmstadt-Dieburg. 80 Jahre nach dem Überfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion weist erstmals eine Tafel auf das Schicksal russischer Kriegsgefangener in Groß-Zimmern (Landkreis Darmstadt-Dieburg) hin. Bei einer Gedenkveranstaltung auf dem abgelegenen Soldatenfriedhof zum Jahrestag des Beginns des Vernichtungskrieges 1941 gibt es seit Dienstag dort erstmals ein Informationsangebot über das Leid der mehr als 400 dort begrabenen Soldaten. Das belegbare Wissen über diese Menschen und zu den Umständen ihres Lebens und Sterbens sei nun auf der zweiteiligen Tafel in Deutsch und Russisch dokumentiert, sagte die Geschäftsführerin des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge in Hessen, Viola Krause, bei der Gedenkfeier vor mehr als 100 Menschen.

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Jahrzehnte nach Kriegsende gibt damit erstmals eine Gedenktafel auf dem abgelegenen Soldatenfriedhof Auskunft über das Schicksal der dort begrabenen russischen Kriegsgefangenen.

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