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Nach den Sommerferien ausgeweitete Corona-Tests an Schulen laufen weitgehend problemlos

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lhe
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Hessen. An Hessens Schulen laufen die Corona-Tests im neuen Schuljahr weitgehend reibungslos. Es gibt vergleichsweise wenige neue Corona-Fälle. Die Kritik von Eltern, Schülern und Gewerkschaftern an zu wenigen Luftfiltergeräten sowie einem Mangel an Sozialarbeitern hält an.

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Der Landeselternbeirat und die Landesschülervertretung bestätigten eine Einschätzung des Kultusministeriums, wonach die nach den Sommerferien ausgeweiteten Corona-Tests trotz zeitlicher Beeinträchtigung des Unterrichts problemlos liefen. Es gebe von den Eltern dennoch eine große Zahl von Fragen zu Tests, Hygienebedingungen, Impfungen, Elternabenden und Klassenfahrten, sagte der Vorsitzende des Landeselternbeirats, Volkmar Heitmann, der Deutschen Presse-Agentur.

Er kritisierte die noch sehr geringe Zahl von Luftreinigungsgeräten in den Schulen. Die bevorstehende kalte Jahreszeit werde das Lüften erschweren. Heitmann forderte den Einsatz von FFP2-Masken auch für Kinder. Auch die Vorsitzende der Lehrergewerkschaft GEW, Birgit Koch, mahnte, die Luftfilter seien noch nicht flächendeckend in den Schulen angekommen, obwohl der Bund weiteres Geld bereitgestellt habe.

Die Forderung nach einer flächendeckenden Ausstattung der Schulen mit Luftfiltergeräten kam auch von der Landesschülervertretung. An den meisten Schulen werde zudem noch immer kein Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt, sagte Landesschulsprecherin Jessica Jolene Pilz der Deutschen Presse-Agentur. "Solche Zustände sind außerhalb von Schulen undenkbar und müssen unverzüglich beendet werden."

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Zum Start in die zweite Schulwoche nach den Sommerferien befanden sich etwa 1000 Schülerinnen und Schüler (0,13 Prozent) und etwa 60 Lehrkräfte (0,10 Prozent) in Quarantäne, wie das Kultusministerium der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Vor den Weihnachtsferien Ende vergangenen Jahres habe die Zahl mit 17 000 bis 18 000 (mehr als 2 Prozent) deutlich höher gelegen.

Bei den Lehrkräften seien lediglich 53 von 64 000 Tests positiv gewesen, nach der PCR-Überprüfung lediglich 14. Diese Werte und auch die aktuelle Zahl der Lehrkräfte in Quarantäne zeigten den Wert von Impfungen, betonte das Haus von Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Schulschließungen gebe es nicht. Zu Beginn des vergangenen Schuljahres waren noch sieben Schulen innerhalb der ersten beiden Schulwochen geschlossen worden.

 

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