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Mit Denkmälern Fragen zum Leben der Vorfahren beantworten

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dpa
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Wiesbaden. Der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege in Hessen, Markus Harzenetter, hat Denkmäler als wichtige Ressourcen bezeichnet, um den eigenen Standort zu definieren. Der "Tag des offenen Denkmals" lade dazu ein, "tief in die Vergangenheit einzutauchen und sich von Fachleuten erklären zu lassen, wie und aus welchen Gründen wir Spuren der Vergangenheit erhalten", sagte Harzenetter auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

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Das Motto des Tages "Kulturspur. Ein Fall für den Denkmalschutz" lenke den Blick auf die forschende Perspektive in der Denkmalpflege. Damit solle gezeigt werden, dass jede gelingende Instandsetzung auf der Basis einer gründlichen Voruntersuchung durch Experten aus der Bauforschung und der Restaurierung erfolge. "Die Zeugnisse früherer Zeiten geben uns wertvolle Antworten auf die Frage, wie unsere Vorfahren gelebt und wie sie auf die Herausforderungen ihrer Zeit reagiert haben", erklärte Harzenetter. "Wie in der Kriminalistik werden diese Zeugnisse mit viel Feingefühl und großer Expertise geborgen, dokumentiert und gesichert."

Der "Tag des offenen Denkmals" findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September statt. Das Programm ist kostenfrei und wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz organisiert. Bundesweit öffnen in diesem Jahr zum 30. Mal bis zu 8000 Objekte in rund 2500 Städten und Gemeinden ihre Türen. Tausende Veranstaltungen werden zudem durch digitale Formate ergänzt.

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