Ministerpräsident kündigt Stufenplan für eventuelle Lockerungen an

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Hessen. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die Erarbeitung eines Stufenplanes angekündigt, der mögliche Lockerungen der Corona-Einschränkungen beschreibt. Dabei werde es in einer ersten Stufe bei einer Sieben-Tage-Inzidenz mit signifikanter und stabiler Annäherung Richtung 50 die ersten Erleichterungen und Öffnungen geben. Sei die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 50, komme die nächste Stufe. Bei einer gesicherten Sieben-Tage-Inzidenz unter 20 erfolge dann eine weitere Stufe. Entsprechend dieser Systematik sollen dann entsprechende Öffnungsschritte folgen. Diese Stufen umfassten dann Regelungen zu den Kontaktbeschränkungen, zur Öffnung der Geschäfte, der körpernahen Dienstleistungen sowie zu Veranstaltungen, Sport, Kultur und der Gastronomie und Hotellerie.

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Ein solcher Plan werde allerdings erst nach den Beratungen der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundesregierung beschlossen, betonte der CDU-Politiker. Es mache wenig Sinn, wenn etwa in Wiesbaden die Geschäfte öffnen, während sie in Mainz geschlossen bleiben. Es sollte ein möglichst übereinstimmendes Vorgehen in den Bundesländern geben.

Wenn es das pandemische Geschehen zulässt, sei in Hessen nach dem 14. Februar geplant, in den Grundschulen in den Wechselunterricht zu gehen, sagte der Regierungschef. Bei den Klassen ab Stufe 7 soll der Distanzunterricht bis zu den Osterferien fortgesetzt und die Abschlussklassen weiterhin in Präsenz unterrichtet werden.

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