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Ministerpräsident Bouffier weist Rücktrittsforderungen gegen Innenminister Beuth zurück

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lhe
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Hessen. Nach Rücktrittsforderungen gegen Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) wegen rechtsextremer Chat-Beiträge von Polizisten hat sich Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hinter seinen Parteifreund gestellt. "Peter Beuth bleibt Innenminister", sagte er im Interview von "17:30 SAT.1.LIVE - das Regionalmagazin für Hessen und Rheinland-Pfalz" am Freitag. "Ich glaube, da muss man vernünftig bleiben." Beuth gehe den Vorfällen engagiert nach. "Iich war lange genug selbst Innenminister. Das ist immer eine schwierige Herausforderung", sagte Bouffier. "Das Entscheidende ist, sobald was bekannt wird, muss man handeln, und das tut er."

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Vertreter der Landtagsopposition hatten diese Woche den Rücktritt von Beuth gefordert. Der Innenminister hatte vor wenigen Tagen das Spezialeinsatzkommando des Frankfurter Polizeipräsidiums wegen rechtsextremer Äußerungen von Polizisten in Chatgruppen aufgelöst. Beuth hatte am Dienstag im Innenausschuss von insgesamt 49 aktiven Beamten gesprochen, die an den Chats teilgenommen hätten. Zuvor waren zunächst strafrechtliche Vorwürfe gegen 18 aktive SEK-Angehörige des Polizeipräsidiums Frankfurt bekannt geworden.

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