Amtsgericht - Urteil im Prozess um Auseinandersetzung in Fürth

Messerstiche und ein „Freispruch zweiter Klasse“

Von 
Gerlinde Scharf
Lesedauer: 

Die tätliche Auseinandersetzung am Fürther Bahnhof, bei der eine junge Frau im April 2018 einen 21 Jahre alten Flüchtling aus Afghanistan mit vier Messerstichen in den Rücken schwer verletzt und dabei potenziell in Lebensgefahr gebracht hat, bleibt ungesühnt – weil es das Gesetz im Falle einer Nothilfesituation so vorsieht.

Das Bensheimer Schöffengericht sprach nach zweitägiger

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