Pharma- und Chemiekonzern

Merck will bei Entwicklung von Arzneien das Tempo erhöhen

Konkret legt der Konzern den Fokus auf die Therapiegebiete Onkologie, Immunologie und Neurologie.

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dpa/lhe
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Darmstadt. Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck will bei der Entwicklung neuer Medikamente schneller werden. Das Ziel sei eine Verdoppelung der Produktivität in der Forschung und Entwicklung, wie der Dax-Konzern am Montag mitteilte. Das bedeutet, dass künftig durchschnittlich alle eineinhalb Jahre ein neues Produkt oder eine weitere Schlüsselindikation für ein bestehendes Medikament eingeführt werden soll. Dabei sollen auch Kooperationen mit anderen Unternehmen sowie Einlizenzierungen von Wirkstoffkandidaten Rückenwind liefern.

Konkret legt der Konzern den Fokus auf die Therapiegebiete Onkologie, Immunologie und Neurologie. So will Merck sein Portfolio bei Therapien gegen Multiple Sklerose sowie gegen Tumore im Kopf und Hals erweitern. Hier befinden sich Mittel in der dritten und damit entscheidenden Phase der klinischen Entwicklung.

Zuletzt war das Pharmageschäft für Merck ein wichtiger Treiber zusammen mit dem Geschäft mit Laborbedarf gewesen. Insbesondere Krebsmedikamente sowie ein Mittel gegen schubförmige Multiple Sklerose konnten im dritten Quartal beim Umsatz deutlich zulegen. Die Elektroniksparte gab dagegen ein gemischtes Bild ab. So wuchs das Halbleitergeschäft, während der Bereich rund um Flüssigkristalle für Displays für Fernseher und Smartphones schwächelte.

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