AdUnit Billboard
Bildung

Meister: Mehr Tempo beim Digitalpakt

Von 
red
Lesedauer: 

Bergstraße. Gerade in der Pandemie wird deutlich, dass digitale Schulbildung als fester Bestandteil zukünftiger Schulkonzepte zu begreifen ist. „Ziel muss es sein, dass Schulen sowohl analoges als auch digitales Lehren und Lernen beherrschen“, so der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Michael Meister (CDU). Insgesamt verlaufe die Digitalisierung im Schulbereich noch nicht schnell genug. Bislang sei erst ein Drittel des Geldes, das der Bund den Ländern dafür zur Verfügung stellt, entweder genutzt oder wenigstens verplant worden. „Auch wenn die Länder mittlerweile das Tempo angezogen haben, muss jetzt der Digital-Turbo gezündet werden“, so Meister. Der Bund investiert mit dem Basis-Digitalpakt Schule von 2019 bis 2024 fünf Milliarden Euro in die digitale Infrastruktur an den Schulen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

700 000 Euro für den Kreis

Hessen erhält aus dem Basis-Digitalpakt Schule rund 372 Millionen Euro. Diese Bundesmittel werden zudem mit einem Eigenanteil des Landes Hessen und der Schulträger von 25 Prozent statt der vom Bund geforderten zehn Prozent aufgestockt. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde der Digitalpakt Schule sogar auf insgesamt 6,5 Milliarden Euro ausgeweitet: 500 Millionen Euro für ein Sofortausstattungsprogramm, damit Schulen Endgeräte anschaffen und an Schüler ausleihen können, die zuhause keine eigenen Geräte nutzen können; 500 Millionen Euro zur Förderung von Administratoren, die sich um die digitale Technik kümmern sollen; 500 Millionen Euro, um Leihgeräte für Lehrkräfte zu beschaffen.

Dem Land Hessen sind bei allen drei Zusatzvereinbarungen Bundesmittel von jeweils gut 37 Millionen Euro zugewiesen. Insgesamt erhält Hessen vom Bund damit knapp 484 Millionen Euro aus den vier Töpfen des Digitalpakts Schule. Zum 30. Juni waren in Hessen 84 Millionen Euro an Bundesgeldern aus dem Basis-Digitalpakt Schule laufenden oder abgeschlossenen Maßnahmen zugeordnet; hiervon mehr als 700 000 Euro für Maßnahmen im Kreis Bergstraße, so Meister. red

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1