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Mehr als 70.000 Besucher auf der Buchmesse / Debatte um Meinungsfreiheit

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lhe
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Frankfurt. Mehr als 70 000 Besucherinnen und Besucher sind in diesem Jahr auf die Frankfurter Buchmesse gekommen, darunter etwa 36 000 Fachbesucher aus 105 Ländern. Das teilten die Veranstalter zum Abschluss des Branchentreffens am Sonntag in Frankfurt mit. Zudem hätten etwa 130 000 User die digitalen Angebote genutzt. Nach der Online-Ausgabe im Corona-Jahr 2020 fand die Messe nun wieder in Präsenz und mit Publikum stattfindet. Gastland war Kanada, auf dem gesamten Gelände galt 3G (geimpft, genesen oder getestet).

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Auch wenn sich die Veranstalter zufrieden zeigten, blieben die Zahlen natürlich weit hinter Vor-Corona-Zeiten zurück. So strömten 2019 noch mehr als 300 000 Menschen auf das Gelände.

Die Debatte um Grenzen der Meinungsfreiheit hatte die Veranstaltung in diesem Jahr erneut geprägt. Zunächst hatte Jasmina Kuhnke ("Schwarzes Herz") ihren Messeauftritt wegen Anwesenheit des rechten Jungeuropa-Verlags abgesagt. Später waren weitere Autorinnen und Autoren gefolgt. Die Messe hatte derweil ihre Entscheidung, rechte Verlage zuzulassen, mit der Meinungs- und Publikationsfreiheit gerechtfertigt. Schon 2017 hatte die Präsenz neurechter Verlage zu Protesten geführt.

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