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Coronavirus

Mehr als 1700 Neuinfektionen - Hospitalisierungsinzidenz in Hessen steigt

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dpa/lhe
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Hessen. Die Hospitalisierungsinzidenz ist in der Corona-Pandemie in Hessen am Dienstag wieder leicht gestiegen. Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Erkrankten in Krankenhäusern bezogen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag nach Angaben des hessischen Sozialministeriums bei 4,29 nach 4,2 am Vortag. Eine Woche zuvor hatte der Wert allerdings noch bei 4,42 gelegen. Nach Daten des Berliner Robert Koch-Institutes (Stand: 3.12 Uhr) wurden landesweit 1778 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert. 14 Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19. Die Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche - stieg von 236,1 am Vortag auf 240.

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Seit Beginn der Pandemie sind damit in Hessen 394 498 Menschen mit dem Virus infiziert worden, 8058 starben im Zusammenhang mit Covid-19. Am Dienstag war in fünf Kommunen die Sieben-Tage-Inzidenz über einem Wert von 300. Am höchsten war sie in der Stadt Frankfurt mit 372,7. Ebenso über 300 waren der Landkreis Bergstraße (358,3), der Odenwaldkreis (335,9) die Stadt Offenbach (304,1) und der Landkreis Offenbach (303,5).

Auf den Intensivstationen des Landes waren nach Angaben des Sozialministeriums 252 Betten mit Covid-19-Patienten belegt. Bei 19 von ihnen lag zunächst der Verdacht auf die Erkrankung vor (Stand Montag, 11.00 Uhr). 61 Prozent der Covid-19-Intensivpatienten seien nicht oder nicht vollständig gegen das Virus geimpft.

Die Intensivbetten-Belegung und die Hospitalisierungsinzidenz sind wichtige Indikatoren zur Beurteilung der aktuellen Corona-Lage. Überschreiten sie bestimmte Grenzwerte, gelten weitergehende Maßnahmen. Bund und Länder hatten am vergangenen Donnerstag ein neues Drei-Stufen-System festgelegt: Überschreitet die Hospitalisierungsrate 3,0 soll es Zugangsregeln für Geimpfte und Genesene (2G) geben. Ab 6,0 können die Länder in bestimmten Einrichtungen auch für Geimpfte und Genesene Testnachweise verlangen (2G plus). Wird die Marke von 9,0 überschritten, sind Kontaktbeschränkungen oder Verbote von Veranstaltungen möglich.

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In Hessen sollen noch in dieser Woche strengere Maßnahmen umgesetzt werden. Dann soll etwa ein negativer Corona-Test allein nicht mehr für einen Besuch von Innenräumen in Restaurants, Sportstätten oder Kultureinrichtungen ausreichen.

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