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Bildung

Mehr als 12 000 ukrainische Kinder und Jugendliche an Hessens Schulen

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dpa/lhe
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Hessen. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine sind in den hessischen Schulen mehr als 12 000 geflohene Kinder und Jugendliche angekommen. "Niemals zuvor haben unsere Schulen in so kurzer Zeit so viele Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger aufgenommen", sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Montag beim Besuch einer Schule in Kelkheim. Niemals zuvor seien innerhalb weniger Wochen so viele neue Intensivklassen eingerichtet worden.

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Derzeit werde an hessischen Schulen in mehr als 1600 Intensivklassen Deutsch unterrichtet, teilte der Minister mit. Die ukrainischen Kinder und Jugendlichen machten bereits mehr als ein Drittel der insgesamt 29 300 in diesen Intensivklassen unterrichteten Schülerinnen und Schüler aus.

Die gesamte Unterstützung wird nach Angaben von Lorz von einer Koordinierungsstelle im Kultusministerium gesteuert. Die 15 Staatlichen Schulämter hätten zudem insgesamt 15 zusätzliche neue Stellen für die Aufnahme- und Beratungszentren erhalten. Neben Lehrern aus Hessen bekämen die Schulen auch Unterstützung durch bereits rund 150 eingestellte ukrainische Lehrkräfte oder von Personal mit professioneller pädagogischer Erfahrung aus der Ukraine.

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