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Landkreis will Schulen mit Lüftungsanlagen ausstatten

Von 
red
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Darmstadt-Dieburg. Über kaum ein Thema wurde im Zuge der Corona-Pandemie so häufig diskutiert wie über die Ausstattung der Schulen mit Luftfilter- bzw. Lüftungsgeräten. Nun hat die Bundesregierung eine Förderung für die coronagerechte Auf- und Umrüstung von Lüftungsanlagen an Schulen zugesagt, und der Landkreis Darmstadt-Dieburg greift zu.

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Das Fördervolumen beträgt insgesamt 500 Mio. Euro. Antragsberechtigt sind laut Bund Einrichtungen für Kinder unter 12 Jahren und allgemeinbildende Schulen unter öffentlicher oder freier Trägerschaft. Der Bund fördert bis zu 80 Prozent der Kosten und maximal 500.000 Euro pro Standort. Gefördert werden stationäre Lüftungsanlagen mit Zu- und Abluft sowie Wärmerückgewinnung für einen hygienischen Luftwechsel. Förderfähig sind nicht nur Umrüstungen, sondern auch Neuinstallationen.

In einer ersten Evaluierung wurden für Darmstadt-Dieburg 15 Standorte ausgewählt. Im Visier sind dabei zunächst jene kreiseigenen Grundschulen, die noch keine Lüftungsanlagen im Einsatz haben. „Vorgesehen sind dezentrale Lüftungsanlagen, deren Installation raumweise erfolgen kann und die einen vergleichsweise geringen technischen Planungsaufwand mit sich bringen“, erläutert Holger Gehbauer, Betriebsleiter des Da-Di-Werks. Kreisweit sind bereits weitere 138 mobile Luftfilter an insgesamt 37 Schulen (inkl. der international PreSchool im Schuldorf Bergstraße) im Einsatz, um die potenzielle Virenlast dort in schlecht zu lüftenden Räumen zu senken.

Nach dem Grundsatzbeschluss durch die kommende Betriebskommission wird die Umsetzbarkeit an den ausgewählten Schulen während der Sommerferien durch das Da-Di-Werk geprüft. Im Anschluss daran werden die Förderanträge entworfen und die erforderlichen Ausschreibungen vorbereitet. Die Förderanträge müssen bis spätestens Ende des Jahres gestellt und innerhalb eines Jahres umgesetzt werden. Zwischenzeitlich hat sich zur effizienteren Koordination bereits ein kleiner interkommunaler Arbeitskreis gebildet.

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