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Landkreis kann weitere Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete schließen

Von 
red
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Darmstadt-Dieburg. Aufgrund der kontinuierlich sinkenden Zuweisungszahlen schließt der Landkreis Darmstadt-Dieburg die Griesheimer Gemeinschaftsunterkunft in der Bunsenstraße 5. Die Bewohnerinnen und Bewohner ziehen Ende August aus und können zwischen mehreren Alternativen wählen. Damit folgt der Landkreis seiner Strategie, teure Leerstände zu reduzieren, überschüssige Kapazitäten von Gemeinschaftsunterkünften abzubauen und dabei gleichzeitig die Bedarfe der Geflüchteten zu berücksichtigen.

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Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise wurden Verträge in der Regel mit einer Laufzeit von zehn Jahren abgeschlossen. Die Bunsenstraße 5 ist überwiegend in Zimmer für drei Personen eingeteilt. Eine Unterteilung in kleinere Wohneinheiten ist baulich nicht möglich. Pro Stockwerk existiert ein gemeinsam genutzter Sanitärbereich. In der Gemeinschaftsunterkunft leben derzeit 84 Menschen (maximal 203), davon 25 mit Aufenthaltserlaubnis und 59 mit laufendem Asylverfahren. Den überwiegenden Teil stellen alleinstehende Männer dar.

In den letzten Jahren wurden 110 Unterkünfte aufgegeben: 41 in 2021, 30 in 2020 und 43 in 2019. Hierunter fallen auch jene Anmietungen, bei denen die Vertragslaufzeit ausgelaufen war und solche, die in private Mietverträge für Geflüchtete mit Aufenthaltserlaubnis umgewandelt wurden. Insgesamt betreibt der Landkreis Darmstadt-Dieburg damit noch 87 Unterkünfte für insgesamt 1637 Personen.

Die aktuelle Zuweisungszahl liegt bei drei Zuweisungen pro Woche. Die Geflüchteten kommen hauptsächlich aus Syrien, der Türkei und Afghanistan in den Landkreis.

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