Landessportbund-Chef hält bevorzugte Impfung von Leistungssportlern für "absolut unangebracht"

Von 
lhe
Lesedauer: 

Hessen. Der hessische Landessportbund-Präsident Rolf Müller sieht eine bevorzugte Behandlung von Leistungssportlern beim Impfen als "absolut unangebracht" an. Dies sagte Müller in einem am Freitag veröffentlichten Statement des Verbandes. "Solange nicht feststeht, wann Personen mit schweren Lungenerkrankungen, Diabetiker und zum Teil vergessene Risikogruppen wie Menschen mit Behinderung geimpft werden, sollte man hierzu nicht einmal Gedankenspiele anstellen", sagte der Funktionär.

AdUnit urban-intext1

Dies habe die Mehrheit der Athletinnen und Athleten "im Gegensatz zu so manchem Sportfunktionär auch erkannt", betonte Müller. Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hatte in dieser Woche bei "Sport1" angeregt, dass Fußball-Stars in der Corona-Pandemie als Vorbilder beim Impfen dienen könnten.

Mehr zum Thema

Link Alle Meldungen im Newsticker Bergstraße

Mehr erfahren