Finanzen

Landesrechnungshof ruft Kommunen in Hessen zur Kostenkontrolle auf

Gerade mit Blick auf die steigenden Energiekosten müssten Landkreise, Städte und Gemeinden konsequent ihre selbst gesetzten Standards hinterfragen.

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dpa/lhe
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Hessen. Der Landesrechnungshof hat die Kommunen in Hessen aufgefordert, wegen der Energiekrise und den steigenden Preisen in Folge des Ukraine-Kriegs ihre Einnahmen vorsichtig zu planen und die Inflation mit einzukalkulieren.

"Es ist erfreulich, dass die hessischen Kommunen so einnahmestark sind, aber sie sind auch stark bei den Ausgaben", erklärte Präsident Walter Wallmann am Freitag laut Kommunalbericht für das Jahr 2022 in Wiesbaden.

Gerade mit Blick auf die steigenden Energiekosten müssten Landkreise, Städte und Gemeinden konsequent ihre selbst gesetzten Standards hinterfragen.

Dazu zählten etwa die Betreuungsrelationen in Kindergartengruppen sowie freiwillige Leistungen wie Weihnachtsbeleuchtungen oder Wassertemperaturen in den Bädern, sagte Wallmann. Andernfalls könnten aufgrund der derzeitigen Entwicklungen die Einnahmen nicht ausreichen, die inflationsbedingt steigenden Ausgaben zu decken.

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