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Sonderförderprogramm

Land hilft Sportvereinen mit Steuergeldern

Wer im vergangenen Jahr viele Mitglieder verloren hat, der erhält einen finanziellen Ausgleich

Von 
red
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Bergstraße. Das Förderprogramm der Landesregierung für Sportvereine, die durch die Corona-Pandemie stark von Mitgliederverlusten betroffen waren, wird fortgeführt. „Das dazu geschaffene zweite Sonderförderprogramm ist mit zwei Millionen Euro ausgestattet und dient dazu, den Vereinen zusätzliche Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung möglich zu machen“, teilt der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer (CDU) mit.

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Schon im ersten Pandemiejahr 2020 habe der Landessportbund einen Mitgliederrückgang von 65 000 Personen verzeichnet. Mit dem ersten Sonderförderprogramm sind über 190 Sportvereine mit mehr als drei Millionen Euro Steuergeld unterstützt worden. Seit Pandemiebeginn 2020 sei der organisierte Sport mit sechs unterschiedlichen Hilfs- und Unterstützungsprogrammen mit mehr als 17 Millionen Euro unterstützt worden. „Das für die Gesellschaft so wichtige Sportangebot unserer Vereine muss bestehen bleiben. Deshalb lässt das Land auch im dritten Pandemiejahr die Sportvereine nicht im Stich“, betont Bauer.

So funktioniert die Coronahilfe zur Mitgliedergewinnung: Die Teilhabe am Programm ergibt sich aus der Anzahl der im Jahr 2021 insgesamt verlorenen Vereinsmitglieder. Maßgebend sind hierbei die Bestandserhebungen des Landessportbundes Hessen sowie der DLRG Hessen. Ab einem um mindestens 50 Mitglieder zurückgegangenen Mitgliederbestand greift ein dreistufiger Bemessungsschlüssel.

Die Förderung reicht von pauschalen 5000 Euro beziehungsweise 7500 Euro bis zu 100 Euro pro verlorenem Mitglied, sofern der Mitgliederverlust größer als 100 ist. Eine Sonderklausel berechtigt Vereine, die seit dem 1. Januar 2016 erhebliche infrastrukturelle Investitionen in das eigene Wachstum getätigt und dadurch nachweisbar mit einem Mitgliederwachstum gerechnet haben, ebenfalls zur Antragsstellung, die bis zum 30. September 2022 erfolgen muss.

Alle antragsberechtigten Vereine wurden über das neue Programm per E-Mail mit allen notwendigen Unterlagen sowie einem Ministeranschreiben informiert. Vereine, die im Rahmen der Sonderklausel antragsberechtigt sind, können sich für eine individuelle Beratung telefonisch (0611/3531822) sowie per Mail (coronahilfen-sport@hmdis.hessen. de) melden. red

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