Zum 27. Januar Lambrecht gedenkt der Nazi-Opfer

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red
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Berlin/Bergstraße. Im Rahmen der Aktion „We Remember“ des Jüdischen Weltkongresses (WJC) gedenkt Justizministerin Christine Lambrecht der Opfer des Nationalsozialismus. Die weltweite WJC-Aktion des Erinnerns findet anlässlich des Holocaust-Gedenktages am heutigen Mittwoch statt. Unter dem Motto „We remember“ ruft der WJC weltweit Menschen aller Religionen dazu auf, an die rund sechs Millionen jüdischen Opfer in Europa zur Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern.

Christine Lambrecht erinnert an die Opfer der Nazis. © Bundesjustizministerium
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Am 27. Januar 1945 wurde das deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz durch sowjetische Truppen befreit. Auschwitz-Birkenau war das größte Vernichtungslager zur Zeit des Nationalsozialismus. Etwa 1,1 Millionen Menschen wurden an diesem Ort von den Nationalsozialisten grausam ermordet. Insgesamt fielen etwa sechs Millionen Juden dem systematischen Völkermord zum Opfer. In diesem Jahr findet der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zum 17. Mal statt. Er wurde 2005 von den Vereinten Nationen eingeführt und ist seitdem ein weltweiter Gedenktag.

„Geschichtliche Verantwortung“

„In dieser Sitzungswoche gedenken wir im Deutschen Bundestag, zusammen mit der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Opfern des Holocaust“, berichtet Lambrecht. „Unsere geschichtliche Verantwortung angesichts des von Deutschen begangenen Massenmordes an sechs Millionen europäischen Jüdinnen und Juden dürfen wir niemals vergessen und wir müssen dafür sorgen, dass sich diese Schrecken der Vergangenheit nie wiederholen“, ergänzt Lambrecht. red