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Wettbewerb - Bewerbung bis zum 5. September möglich

Kübel-Stiftung sucht wieder „Fairwandler“

Von 
red
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Bergstraße. Noch bis zum 5. September können sich engagierte junge Menschen wieder für den „Fairwandler“-Preis bewerben. Die bundesweite Ausschreibung der Kübel-Stiftung mit Sitz in Bensheim richtet sich an 18- bis 32-Jährige, die ihre Perspektive durch eine Auslandserfahrung (zum Beispiel einen Freiwilligendienst oder Studium) erweitert haben und sich nun mit eigenen Initiativen und Sozialunternehmen für ein faires globales Miteinander einsetzen.

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Mit der neuen Ausschreibung geht der von der Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie initiierte Preis in sein sechstes Jahr. „Wir möchten junge Menschen ermutigen, sich international zu vernetzen und für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen. Dieses Engagement wollen wir zeigen und wertschätzen. Die Corona-Pandemie zeigt uns eindrücklich, wie wichtig der gemeinsame Einsatz für eine faire Welt ist“, sagt Ralf Tepel, Vorstandsmitglied der Stiftung.

Preisgeld in Höhe von 12 500 Euro

Die Auszeichnung wird von der „Fairwandler“-Jury in mehreren Kategorien vergeben. Den künftigen Preisträgern winkt ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 12 500 Euro. Alle ausgezeichneten Teams werden auch zum „Fairwandler“-Workshop eingeladen. Hier können sie ihre Erfahrungen mit den anderen Preisträgern austauschen und ihre Projekte gemeinsam weiterentwickeln. Darüber hinaus erhalten sie individuelle praktische Unterstützung aus dem Ehrenamtlichen-Netzwerk des Preises.

Begeisterter Preisträger

„Ich kann nur sagen: bewerbt euch!“, rät der ehemalige „Fairwandler“-Preisträger Fabien Matthias. Er und seine Teamkollegen von „Nepals/NIDISI“ wurden im April für ihr Recycling-Projekt ausgezeichnet. Der Verein hat in einem internationalen Team ein Verfahren entwickelt, das Plastikmüll zu hochwertigem Straßenbelag verarbeitet. Das spart Rohöl beim Straßenbau und reduziert den CO²-Ausstoß durch die wegfallende Müllverbrennung.

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Der „Fairwandler“-Preis wird seit 2015 jährlich bundesweit ausgeschrieben. Er würdigt das Engagement junger Menschen, die sich für global verantwortungsvolles Denken und Handeln einsetzen. Kooperationspartner sind Brot für die Welt, Misereor, die Stiftung Accanto, die W. P. Schmitz-Stiftung, die Zeitschrift „Voluntaris“, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Curacon und der Deutsche Engagementpreis. red

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