Advent

Kerzen-Nachfrage boomt - aber hohe Energie- und Rohstoffkosten

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dpa/lhe
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Deutschland. Der anhaltende Trend zur Verschönerung des eigenen Heims verschafft der Kerzenindustrie in Deutschland gute Geschäfte.

Gerade Krisenzeiten seien in der Regel gute Zeiten für die Branche, viele Hersteller arbeiteten an der Kapazitätsgrenze, sagt Stefan Thomann von der European Candle Manufacturers Association, dem Verband der Hersteller. Doch die Branche bekomme auch Gegenwind durch die hohen Rohstoff- und Energiepreise. Bei der Kerzen-Herstellung wird viel Wärme benötigt, weil das Material zum Gießen oder Pressen geschmolzen beziehungsweise flüssig gehalten werden muss.

Im vergangenen Jahr seien in Deutschland rund 201 000 Tonnen Kerzen verbraucht worden. Das waren 20 000 Tonnen mehr als im Vorjahr, wie Thomann sagt. An den Handel und über Online-Kanäle verkauften die Hersteller vergangenes Jahr Kerzen im Wert von rund 469 Millionen Euro (Vorjahr: 385 Mio Euro).

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