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Kindernachrichten

Keine Arbeit am „Tag der Arbeit“

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Gestern war der Maifeiertag. Er findet jedes Jahr am 1. Mai statt. Er wird auch „Tag der Arbeit“ genannt. Anders als der Name vermuten lässt, muss am Tag der Arbeit aber meistens nicht arbeiten, sondern hat frei. Dieses Jahr war der 1. Mai am Sonntag. Sonntags müssen die meisten Menschen eigentlich nicht arbeiten.

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Wenn in England ein Feiertag, an dem man nicht arbeiten oder in die Schule muss, auf ein Wochenende fällt, dann wird er in der nächsten Woche nachgeholt und die Leute haben dann frei. Zum Beispiel beim zweiten Weihnachtsfeiertag. Bei uns ist das nicht so.

Fred Fuchs © MM

Aber warum gibt es den Tag der Arbeit überhaupt? Damals, vor 1886, war es üblich, dass ein Arbeitstag sehr viel länger dauerte, als die heute üblichen acht Stunden. Damals mussten die Menschen teilweise zwölf Stunden am Tag arbeiten. Für diese Arbeitszeit verdienten sie allerdings zu wenig Geld. Das war vielen irgendwann zu viel und sie beschlossen, dass man dagegen etwas tun müsste.

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Im Jahr 1856 demonstrierten vielen Menschen in Australien am 1. Mai gegen diese Arbeitszeiten. In 1886 fand dann in Amerika ein Generalstreik statt. Das heißt, dass ganz viele Menschen gleichzeitig nicht mehr arbeiteten. Sie wollten damit erst wieder anfangen, wenn man ihnen versprach, dass sie weniger arbeiten müssten und fairer bezahlt werden.

Leider kam es bei diesen Demonstrationen auch zu Ausschreitungen zwischen den Demonstrierenden und der Polizei. Dabei starben leider auch Menschen. Um diesen Leuten zu gedenken nennt man den 1. Mai auch „Kampftag der Arbeiterklasse.“ Es ist also ein Feiertag für alle arbeitenden Menschen.

Der 1. Mai als Tag der Arbeit wird auch in Afrika und Asien gefeiert. In den USA, Kanada, Australien und Neuseeland ist er am 1. September und nennt sich „Labor Day.“

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