Immobilienmarkt

Immobilienpreise gestiegen, weniger Kaufverträge in Hessen

Die Preise für Wohnungen und Häuser in Hessen stiegen den Angaben zufolge auch im vergangenen Jahr.

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dpa/lhe
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Immobilien verteuerten sich sowohl im tendenziell teureren Südhessen als auch im günstigeren Norden. © picture alliance/dpa/dpa-tmn | Christin Klose

Hessen. Gestiegene Preise und höhere Zinsen haben den Immobilienmarkt in Hessen im vergangenen Jahr gedämpft.

Nach Auswertung von etwa 85 Prozent der 2022 eingegangenen Kaufverträge zeichne sich ein deutlicher Rückgang der abgeschlossenen Verträge für bebaute und unbebaute Grundstücke sowie Eigentumswohnungen ab, teilte die Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) am Freitag in Wiesbaden mit. Im Schnitt wird ein Rückgang um 25 Prozent erwartet. Dieser Trend zeige sich sowohl in Nord- als auch in Südhessen.

Südhessen teurer als Nordhessen

Die Preise für Wohnungen und Häuser in Hessen stiegen den Angaben zufolge auch im vergangenen Jahr. Immobilien verteuerten sich demnach sowohl im tendenziell teureren Südhessen als auch im günstigeren Norden.

Der Auswertung zufolge wurde ein freistehendes Einfamilienhaus in Südhessen, einschließlich des Rhein-Main-Gebiets, für geschätzt durchschnittlich 580 000 Euro verkauft - 9,8 Prozent mehr als im Vorjahr. In Nordhessen war solch eine Immobilie im Schnitt für rund die Hälfte - 287 000 Euro - zu haben. Die Preise stiegen um 11,2 Prozent.

Kaufverträge anonymisiert erfasst

Eine wiederverkaufte Eigentumswohnung kostete in Südhessen im Schnitt 3950 Euro pro Quadratmeter (2021: 3550 Euro). In Nordhessen wurden 2300 Euro pro Quadratmeter fällig (2050 Euro).

Als Datenquelle dienten der ZGGH die Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse, in denen alle tatsächlich realisierten und notariell beurkundeten Kaufverträge anonymisiert erfasst werden.

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