Im Höhenflug reift der Traum von der Champions League

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Eintracht Frankfurt. Mitten im sportlichen Höhenflug von Eintracht Frankfurt hebt Martin Hinteregger tatsächlich ab. Der österreichische Abwehrrecke will irgendwann einen Rettungshubschrauber fliegen und macht deshalb momentan seine Lizenz als Helikopterpilot. Bildlich gesprochen schweben Hinteregger und Co. in der Fußball-Bundesliga derzeit ebenfalls über den Wolken und sehnen sich nach der Champions League. "Wenn die Saison vorbei wäre, wäre es ein absoluter Traum. Aber es sind noch 14 Runden zu spielen", sagte Trainer Adi Hütter nach dem überzeugenden 3:1-Sieg am Sonntag bei der TSG 1899 Hoffenheim. Der 50 Jahre alte Landsmann von Hinteregger ersparte sich die branchenüblichen Floskeln wie "nicht abheben" oder "weiter an uns arbeiten" und beteuerte: "Was ich nicht bremsen werde, ist die Euphorie. Die ist da." Die Hessen sind als einziges Team in der Liga noch ohne Niederlage im neuen Jahr und haben plötzlich die Königsklasse im Blick. Ob die Champions League realistisch ist, wurde Hütter gefragt - und der Chefcoach zögerte keinen Moment mit der Antwort: "Wenn wir so weiterspielen, auf alle Fälle."

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