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Finanzen

Höhere Löhne in holz- und kunststoffverarbeitender Industrie

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dpa/lhe
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Hessen. Über 25 000 Beschäftigte der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie in Hessen bekommen bald mehr Geld. Ab Mai 2022 sollen die Löhne und Gehälter um 2,7 Prozent und im Mai 2023 um weitere 2,2 Prozent erhöht werden, wie die IG Metall am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Somit steige der durchschnittliche Stundenlohn bis 2023 auf 19,18 Euro. Der Abschluss habe eine Laufzeit bis November 2023.

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Die monatlichen Ausbildungsvergütungen werden je nach Ausbildungsjahr um 30 bis 50 Euro erhöht, wie die Gewerkschaft weiter mitteilte. Zusätzlich sollen Beschäftigte einen steuerfreien Corona-Zuschlag von 460 Euro erhalten, Auszubildende bekommen 200 Euro extra. Zudem werde ein bestehender Demografie-Fonds zur Finanzierung von Altersteilzeit aufgestockt. Die Vereinbarungen wurden mit dem Verband Holz+Kunststoff Hessen-Thüringen getroffen.

Der Tarifabschluss sei auch ein wichtiger Schritt, um die Branche für junge Menschen attraktiver zu machen, sagte der Verhandlungsführer der IG Metall, Josef Windpassinger. "Ob Schulabgänger eine Ausbildung in der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie beginnen, ist von guten Arbeits- und Leistungsbedingungen abhängig. Wer schlecht zahlt, wird den Wettbewerb um junge Fachkräfte verlieren."

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