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Coronavirus

Hessischer Städtetag setzt sich für Impfstützpunkte in Kommunen ein

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dpa/lhe
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Hessen. Mit Blick auf anstehende Corona-Impfungen beziehungsweise Booster-Impfungen warnt der geschäftsführende Direktor des Hessischen Städtetages, Jürgen Dieter, vor Engpässen in den Arztpraxen. Kommunen müssten daher mit Impfstützpunkten in die Bresche springen. Es sei allerdings notwendig, dass die Kosten für die Vakzine vom Bund übernommen werden, so wie dies bei den mittlerweile geschlossenen Impfzentren auch der Fall gewesen sei.

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"In dieser Angelegenheit sind für die kommenden Tage Gespräche mit der Landesregierung geplant. Wir erhoffen uns dabei einen Fingerzeig und eine Lösung für die Kommunen", sagte Dieter. Zwar sei klar, dass die Impfzentren in der bisherigen Form nicht wieder geöffnet werden sollen, gleichwohl gebe es auch die Möglichkeit, dass kleinere Impfstützpunkte für Entlastung sorgen. Allerdings könnten die Kommunen in der Regel die anfallenden Kosten nicht stemmen.

Die Landesregierung habe beschlossen, die Impfzentren zu schließen. Wegen des Ansturms der Bürger bieten mittlerweile aber Städte wie beispielsweise Wiesbaden und Frankfurt am Main wieder öffentliche Impfungen nach Muster der Impfzentren an.

Das wachsende Interesse sei absehbar gewesen, betonte Dieter. "Daher hatten wir davor gewarnt, die Impfzentren zu schließen. Da dies nun aber geschehen ist, müssen die Kommunen auf die neue Lage reagieren", betonte der geschäftsführende Direktor des Hessischen Städtetages. Er gehe davon aus, dass eine schnelle Entscheidung in der aktuell angespannten Lage gefunden werde.

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