Hessische Wälder leiden stark unter Klimawandel

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dpa
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Hessen. Der Zustand der hessischen Wälder ist weiter schlecht. "Die Klimakrise verändert den Wald wie wir ihn kennen in unfassbar schnellem Tempo. Wir müssen den Klimawandel eindämmen, um den Zustand der Wälder zu stabilisieren", erklärte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Freitag. Sie stellte nahe Bärstadt im Taunus den Waldzustandsbericht 2022 vor. Der Anteil der Bäume mit starken Schäden habe sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal erhöht.

Der Waldzustandsbericht dokumentiert einen seit 2019 anhaltend schlechten Gesundheitszustand der Wälder. Nicht nur Käfer und Pilzbefall sind Ursachen für die Entwicklung, auch die trockenen Sommermonate wirkten sich negativ auf den Waldboden aus.

Insgesamt stehen 1,8 Milliarden Euro im geplanten Doppelhaushalt 2023/2024 für den Klimaschutz in Hessen bereit, wie die Ministerin mitteilte. Davon sollen für die Wiederbewaldung und den Waldumbau in den Jahren 2023 und 2024 rund 155 Millionen Euro fließen. Auch private und kommunale Waldbesitzer sollen unterstützt werden.

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