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Wirtschaft

Hessische Start-ups sammeln mehr Geld von Investoren ein

Sie bekamen 303 Millionen Euro Risikokapital, wie eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zeigt.

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dpa/lhe
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Hessen. Start-ups in Hessen haben im ersten Halbjahr gegen den Bundestrend mehr Geld von Investoren eingesammelt. Sie bekamen 303 Millionen Euro Risikokapital, wie eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zeigt. Der Wert ist mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum (128 Millionen Euro). Hessen profitierte in der Analyse allerdings stark von einer Geldspritze von 200 Millionen Euro für das Start-up Hy2gen aus Wiesbaden, das auf Planung, Bau und Betrieb von Anlagen für grünen Wasserstoff spezialisiert ist. So ist die Firma an einem Projekt für klimaneutrale Kraftstoffe im brandenburgischen Jänschwalde beteiligt.

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Bundesweit mussten deutsche Start-ups zuletzt einen Einbruch bei den Finanzierungen verkraften. Die Wachstumsfirmen sammelten im ersten Halbjahr gut 6 Milliarden Euro Risikokapital ein - 20 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (7,6 Mrd). Damit erlebten die Start-ups aber laut EY immer noch das zweitbeste erste Halbjahr aller Zeiten.

Das meiste Kapital für deutsche Start-ups floss im ersten Halbjahr demnach erneut nach Berlin: Mehr als jeder zweite investierte Euro landet in der Hauptstadt (3,25 Mrd). Bayern kam mit 1,16 Milliarden Euro auf Rang zwei vor Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen.

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Investments in deutsche Start-ups brechen ein

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dpa
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Start-ups sind auf Investoren wie Wagniskapitalfonds oder Konzerne angewiesen, da sie anfangs keine Gewinne schreiben. Wachstumsfirmen haben in der Pandemie davon profitiert, dass die Digitalisierung einen Schub bekam. 2021 sammelten hiesige Start-ups laut EY die Rekordsumme von 17,4 Milliarden Euro Risikokapital ein. Doch mit dem Ukraine-Krieg und steigenden Zinsen hat sich der Markt gedreht. Investoren wurden bei Start-up-Finanzierungen zurückhaltender.

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