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Hessische Finanzämter brauchen 46 Tage bis zum Steuerbescheid

Damit liegen sie im Ländervergleich auf dem drittletzten Platz, wie der Bund der Steuerzahler (BdSt) am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

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dpa/lhe
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Hessen. Die hessischen Finanzämter haben einer Untersuchung zufolge im Jahr 2021 durchschnittlich 46 Tage benötigt, bis sie eine Steuererklärung abschließend bearbeitet hatten. Damit liegen sie im Ländervergleich auf dem drittletzten Platz, wie der Bund der Steuerzahler (BdSt) am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

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Am schnellsten arbeiteten demnach die Finanzämter in Berlin: Sie brauchten im Schnitt 33 Tage, bis sie den Bescheid verschickten. Hamburg (35 Tage) folgt auf Platz zwei, gefolgt vom Saarland (38) und Rheinland-Pfalz (39). Am hinteren Ende des Rankings liegt Brandenburg (48 Tage).

Der BdSt sieht daher Nachholbedarf bei der hessischen Finanzverwaltung. "Es ist schon erstaunlich, dass die Finanzämter in der angeblich so chaotischen Bundeshauptstadt fast zwei Wochen weniger benötigen als bei uns", sagte der Landesvorsitzende Joachim Papendick. "Es darf schließlich nicht vom Wohnort abhängen, wie schnell die Bürgerinnen und Bürger ihren Steuerbescheid erhalten."

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Die Auswertung bezieht sich auf das Veranlagungsjahr 2020, also auf die Steuererklärungen, die bis Ende 2021 von den Finanzämtern bearbeitet wurden. Zugrunde liegen laut Steuerzahlerbund Durchschnittswerte aus jeweils allen Steuererklärungen. Nordrhein-Westfalen habe keine konkreten Zahlen gemeldet - der Bund der Steuerzahler ermittelte daher für das Bundesland eine Spanne.

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