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Hessens AfD-Landessprecher bedauert Rückzug von Parteichef Meuthen

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dpa/lhe
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Wiesbaden. Hessens AfD-Landessprecher Klaus Herrmann hat den angekündigten Rückzug von Jörg Meuthen von der Parteispitze bedauert. "Ein Teil der Mitgliedschaft wird darüber enttäuscht sein", erklärte Herrmann am Montag in Wiesbaden. Das Votum der Delegierten bei der anstehenden Neuwahl des Parteivorstandes hätte "auch einen einordnenden und bewertenden Charakter auf die politischen Entscheidungen dargestellt und wäre insofern wünschenswert gewesen".

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"Es liegt jetzt in der Hand der Delegierten auf dem kommenden Bundesparteitag, darüber zu entscheiden, in welcher Besetzung die Führungsspitze der AfD unsere politischen Forderungen vertritt." Der Bundesparteitag ist für den 11. Dezember in Wiesbaden geplant. Die AfD in Hessen wird derzeit mit Robert Lambrou und Herrmann von einer Doppelspitze geführt. Der neue hessische Landesvorstand soll am 20. November gewählt werden.

Der langjährige AfD-Chef Meuthen hatte in einem Rundschreiben an die AfD-Mitglieder mitgeteilt, dass er sich nach intensiven Überlegungen und Gesprächen mit seiner Familie entschlossen habe, bei der Neuwahl des Parteivorstandes im Dezember nicht mehr für den Spitzenposten zu kandidieren. Der 60-Jährige teilt sich den Vorsitz aktuell mit Tino Chrupalla, der gemeinsam mit Alice Weidel die Bundestagsfraktion führt. Meuthen hat in den vergangenen zwei Jahren für einen gemäßigteren Kurs der AfD plädiert.

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