Finanzen

Hessen zahlt knapp 3,2 Milliarden Euro in Finanzkraftausgleich

Das früher als Länderfinanzausgleich bezeichnete System sorgt für eine Umverteilung von finanzstarken zu schwächeren Ländern.

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dpa/lhe
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Hessen. Hessen hat im vergangenen Jahr knapp 3,2 Milliarden Euro in den Finanzkraftausgleich der Länder gezahlt.

Pro Einwohner habe der hessische Beitrag damit bei 496 Euro gelegen, teilte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Montag in Wiesbaden mit.

Nur Bayern habe pro Kopf noch mehr in den Topf eingezahlt. Das früher als Länderfinanzausgleich bezeichnete System sorgt für eine Umverteilung von finanzstarken zu schwächeren Ländern.

Erhebliche Belasting für den Landeshaushalt

Solidarität sei gut und wichtig. Das gelte auch unter den Ländern. "Leider ist der Kreis derer, die Hilfe leisten, überschaubar", mahnte der hessische Finanzminister.

"Die Beträge, die Hessen und wenige andere Länder stemmen müssen, sind entsprechend gewaltig." Sie stellten Jahr für Jahr eine erhebliche Belastung für den hessischen Landeshaushalt dar.

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