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Hessen weist Inzidenz künftig nach Geimpften und Ungeimpften aus

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dpa/lhe
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Pandemie. Hessen will die landesweite Inzidenz künftig getrennt nach geimpften und ungeimpften Menschen ausweisen. "Die Differenz ist groß", erklärte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) in Wiesbaden. Bezogen auf die Altersgruppe ab zwölf Jahren liege die Sieben-Tage-Inzidenz in der Gruppe der Ungeimpften am Freitag bei 262,3 pro 100 000 Einwohner. Bei den vollständig geimpften Menschen betrage der Wert 12,7 pro 100 000 Einwohner. Zu den Ungeimpften werden nach Angaben des Ministers Nichtgeimpfte, Teilgeimpfte und Personen gezählt, bei denen Angaben zum Impfstatus fehlen.

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"Diese Zahlen belegen eindrücklich, wie wirksam die Impfung ist", betonte Klose. "Es infizieren sich weit überwiegend Ungeimpfte." Eine Corona-Impfung sei der wichtigste Beitrag zum Selbstschutz, zum Schutz der Nächsten und zum Gemeinschaftsschutz, den jeder Menschen erbringen könne. Kinder, die noch nicht geimpft werden können, würden am besten durch die Impfung der Erwachsenen und Jugendlichen in ihrem Umfeld geschützt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Hessen auf einen Wert über 100 gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Freitag (Stand 3.15 Uhr) lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 103,7. Am Vortag lag der Wert noch bei 95,2. In insgesamt elf Kommunen ist die Inzidenz landesweit mittlerweile wieder über den Wert von 100 gestiegen. Am höchsten war sie den Angaben zufolge in der Stadt Offenbach mit 172,7.

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