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Kriminalität

Hessen startet Kampf gegen illegalen Handel von "Killergasen"

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dpa/lhe
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Darmstadt. Ein Kompetenzteam wird künftig in Hessen den illegalen Handel von extrem klimaschädlichen fluorierten Treibhausgasen bekämpfen. "Es gibt einen illegalen Handel mit diesen Killergasen", sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Mittwoch beim offiziellen Start des fünfköpfigen Teams in Darmstadt. Die Spezialisten des Regierungspräsidiums Darmstadt sind landesweit künftig für Kontrollen von Sachkundenachweisen, Händlern oder Lieferketten zuständig. Die Kontrollen seien erst mit einem Gesetz auf Bundesebene vom August 2021 möglich geworden, das effektive Kontrollen des Handels mit den sogenannten F-Gasen ermöglicht habe.

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Die sogenannten F-Gase werden unter anderem in Klimaanlagen, Wärmepumpen oder als Treibmittel für Sprays und zum Aufschäumen benutzt und sind in der EU und über deutsches Recht limitiert. Nach Angaben des Umweltbundesamtes wirken sich diese Gase je nach Substanz sehr stark auf das Klima aus. Der Effekt sei 100 bis 24 000 Mal höher als bei Kohlendioxid. In Deutschland sind die rechtlichen Grundlagen in der Chemikalien-Klimaschutzverordnung geregelt. Für ihren Vollzug sind dem Amt zufolge die Bundesländer zuständig.

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