Kinderbetreuung

Hessen ruft nicht alle Mittel zur besseren Ganztagsbetreuung ab

Für Kinder, die ab dem Schuljahr 2026/2027 eingeschult werden, soll es in Deutschland einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule geben.

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dpa/lhe
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Hessen. Zum beschleunigten Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder hat Hessen fast ein Fünftel des beim Bund verfügbaren Geldes nicht in Anspruch genommen. Von gut 55,8 Millionen Euro wurden 44,8 Millionen ausgeschöpft, wie aus Daten des Bundesfamilienministeriums für die Jahre 2021 und 2022 hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Hessen hat somit gut 80 Prozent des Verfügungsrahmens genutzt.

Das Geld kann zum Beispiel in Gebäude, Möbel, Spiel- und Sportgeräte investiert werden. Für Kinder, die ab dem Schuljahr 2026/2027 eingeschult werden, soll es in Deutschland einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule geben.

Neun der insgesamt 16 Bundesländer haben mehr Mittel als Hessen abgerufen - allen voran Hamburg und das Saarland mit jeweils 100 Prozent der ihnen zur Verfügung stehenden Mittel. Sechs Länder kommen auf eine geringere Quote als Hessen. Bayern nutzte nur knapp 19 Prozent und somit am wenigsten.

Das sogenannte "Beschleunigungsprogramm Ganztagsbetreuung" mit Finanzhilfen des Bundes ist zum 31. Dezember 2022 ausgelaufen. Die Daten des Bundesministeriums stammen aus den vergangenen Tagen. Einer Sprecherin zufolge sind noch Nachmeldungen möglich.

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