Kinderbetreuung

Hessen führt Kita-Sprachförderung in Eigenregie weiter

Das Land plane dazu im Doppelhaushalt 2023/2024 rund 22,5 Millionen Euro ein.

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dpa/lhe
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Hessen. Nach dem angekündigten Aus für ein Bundesprogramm zur Sprachförderung in Kitas führt Hessen das Angebot ab dem Sommer 2023 in Eigenregie weiter. Das teilte Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Donnerstag in Wiesbaden mit. Damit sollen die Kontinuität in der Arbeit der Kitas gesichert werden und die Fachkräfte eine Perspektive bekommen. Laut Ministerium geht es um die Finanzierung von 580 Stellen und Beratungsangeboten. Das Land plane dazu im Doppelhaushalt 2023/2024 rund 22,5 Millionen Euro ein, um den Wegfall der Bundesförderung zur Mitte kommenden Jahres zu kompensieren.

Der Bund hatte zunächst angekündigt, das Programm "Sprach-Kitas" Ende 2022 zu beenden. Nach Gesprächen mit den Ländern wurde die Frist auf Juni 2023 geschoben. In Hessen erhalten laut früheren Angaben des Ministeriums rund zwölf Prozent der Tageseinrichtungen für Kinder eine Förderung aus dem Bundesprogramm. Unterstützt werden gezielt solche Kitas, die von überdurchschnittlich vielen Kindern mit möglichem sprachlichen Förderbedarf besucht werden.

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