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Umwelt

Hessen: Einsatz von fluorierten Treibhausgasen weiter reduzieren

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dpa/lhe
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Hessen. Hessen macht sich für eine stärkere Reduktion fluorierter Treibhausgase stark. Das Land will bei der Umweltministerkonferenz die neue Bundesregierung auffordern, sich in Europa konsequent für die weitere Verringerung des Ausstoßes dieser klimaschädlichen Gase einzusetzen. Das teilte das Umweltministerin in Wiesbaden mit. Diese sogenannten F-Gase seien wenig bekannt, aber weit verbreitet und unbestritten echte Klimakiller. Sie werden unter anderem in Kälteanlagen, zum Holzschutz oder als Treibgas in Sprays verwendet.

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"F-Gase sind die stärksten Klimagase überhaupt, ihr Treibhauspotenzial übersteigt das von CO2 oft um das Mehrtausendfache", erklärte Hessens Klimaschutzministerin Priska Hinz (Grüne) zum Start der Umweltministerkonferenz diese Woche. Bislang legt eine europäische Verordnung fest, dass die Menge der in Europa eingesetzten F-Gase bis 2030 auf 21 Prozent der 2015 verwendeten Menge reduziert werden muss.

Hessen sei davon überzeugt, dass auch eine Reduktion auf 10 Prozent machbar und angesichts der fortschreitenden Klimakrise unbedingt notwendig sei, forderte Hinz. Die Verordnung müsse außerdem auf weitere Gase ausgeweitet werden.

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