Handel und Gastronomie dringen auf Öffnungsschritte

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dpa/lhe
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Hessen. Angesichts des Impffortschritts und sinkender Neuinfektionszahlen fordern hessische Wirtschaftsverbände rasche Öffnungsschritte für Handel und Gastronomie. So sollen ihrer Ansicht nach etwa eine Öffnung von Restaurants, touristische Übernachtungen und weitere Erleichterungen für den Einzelhandel ins Auge gefasst werden. Ein entsprechender Vorschlag sei der Landesregierung zugegangen, teilten der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK), der Handelsverband Hessen und der Gastronomieverband Dehoga in einer gemeinsamen Erklärung am Dienstag in Wiesbaden mit.

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Die Verbände fordern in Landkreisen mit einer stabilen Zahl von weniger als 100 Neuinfektionen pro Woche je 100 000 Einwohner unter anderem die Öffnung der Außengastronomie mit Terminvergabe. Die Innenräume von Restaurants sollen demnach mit negativem Corona-Test zugänglich sein. Wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Dienstag hervorgeht (Stand: 03.10 Uhr), ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen auf 146,3 gesunken.

"Jeder verantwortbare Öffnungsschritt ist praktische Wirtschaftshilfe. Zudem reduziert er die Belastung der öffentlichen Kassen", argumentierte HIHK-Präsident Eberhard Flammer. Da die aktuelle hessische Corona-Verordnung an diesem Sonntag (9.5.) auslaufe, sei jetzt der richtige Zeitpunkt, um landesweit die Weichen für Öffnungen zu stellen.

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