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Börse

Goldschatz von Anlegern bei Deutscher Börse auf Rekordhoch

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dpa/lhe
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Frankfurt. Die Goldbestände von Anlegern bei der Deutschen Börse haben im vergangenen Jahr auf die Rekordmenge von 237,6 Tonnen zugelegt. 20,7 Tonnen des Edelmetalls kamen im Laufe des Jahres hinzu, wie die Deutsche Börse am Mittwoch mitteilte.

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Neues Gold legt der Frankfurter Marktbetreiber immer dann in seinen Tresor, wenn Anleger die Xetra-Gold-Anleihe erwerben. Für jeden Anteilschein wird ein Gramm des Edelmetalls hinterlegt. Ein solches börsengehandeltes Wertpapier auf Gold-Basis bietet auch die Börse Stuttgart an ("Euwax Gold").

"Entgegen des allgemeinen Trends bei Gold-Investment-Produkten konnten wir uns beim Xetra-Gold-Bestand gut behaupten", bilanzierte Michael König, Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities GmbH, der Emittentin von Xetra-Gold.

Unter anderem als Schutz vor Inflation greifen Anleger zu Gold. Das Edelmetall verliert seinen Wert auch in Krisenzeiten nie ganz. Der für Anleger von der Deutschen Börse verwahrte Goldschatz hatte Ende des Jahres 2021 einen Gesamtwert von 12,2 Milliarden Euro. Allerdings gibt es für Gold weder Zinsen noch Dividenden.

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Xetra-Gold-Anleger, die ihr Gold anderweitig aufbewahren wollen, können sich ihre Bestände ausliefern lassen. Seit der Einführung von Xetra-Gold im Jahr 2007 haben Anlegerinnen und Anleger nach Angaben der Deutschen Börse von dieser Möglichkeit 1604 Mal Gebrauch gemacht, insgesamt 7,2 Tonnen Gold seien ausgeliefert worden.

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