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Gesundheit

Gesundheitsminister Klose: Widerspruchslösung bei Organspende sinnvoll

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dpa/lhe
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Hessen. Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) hat sich für einen neuen Anlauf zu einer Widerspruchslösung bei Organspenden ausgesprochen. "Der Organspendemangel ist in Deutschland leider besonders ausgeprägt", sagte Klose am Freitag in Wiesbaden mit Blick auf den Tag der Organspende an diesem Samstag (4. Juni). "Ich habe die Widerspruchslösung bereits vor zwei Jahren unterstützt und befürworte sie auch weiterhin, denn die grundsätzliche Organspendebereitschaft ist deutlich höher als die Zahl, die mit Organspendeausweisen dokumentiert ist."

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Die Widerspruchslösung bedeutet, dass auch Menschen ohne Organspendeausweis zu Spendern werden können, wenn sie dem nicht ausdrücklich widersprochen haben. Im Bundestag hatte diese Regelung Anfang 2020 keine Mehrheit gefunden.

Derzeit ist eine Einwilligung von Spendern oder deren Angehörigen Voraussetzung. Nach Angaben von Minister Klose warten derzeit in Hessen mehr als 560 Patientinnen und Patienten auf ein Spenderorgan. Von Januar bis April dieses Jahres seien Organe von 13 Verstorbenen in dem Bundesland gespendet worden.

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