Politik - Bewerbungsfrist abgelaufen endet / Die Linke tritt nicht an / Keine Kandidaten zur Wahl des Ausländerbeirats Fünf Bewerber bei Bürgermeisterwahl in Viernheim

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Wolfram Köhler
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Viernheim. Fünf Kandidaten bewerben sich bei der Wahl am Sonntag, 14. März, um das Amt des Viernheimer Bürgermeisters. Bei der Kommunalwahl, die am selben Tag ansteht, treten sechs Parteien beziehungsweise Wählervereinigungen an. Das steht fest, nachdem die Frist für die Einreichung von Wahlvorschlägen abgelaufen ist.

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Keine Kandidaten gab es bis zum Stichtag für die ebenfalls geplante Wahl des Ausländerbeirats. Diese Abstimmung fällt laut Gemeindewahlleiter Michael Fleischer aus. Erstmals seit 30 Jahren wird es in Viernheim somit keine Interessenvertretung für Bürger ohne deutschen Pass geben.

Bei der Bürgermeisterwahl bewirbt sich Amtsinhaber Matthias Baaß um eine fünfte Amtszeit. Auf dem Stimmzettel wird der aktuelle Rathauschef allerdings erst auf Platz drei auftauchen. Grund dafür ist, dass seine Partei, die SPD, im hessischen Landtag zurzeit nur als drittstärkste Kraft geführt wird. An erster Stelle steht Bernhard Kammer. Der frühere FDP-Stadtverordnete wurde offiziell von der CDU nominiert. Die Grünen schicken Thomas Klauder ins Rennen. Neben den Vorschlägen der etablierten Parteien gibt es zwei unabhängige Kandidaten: Wolfram Theymann und Ralf Kempf haben nach eigenem Bekunden die erforderlichen Unterstützungsunterschriften im Rathaus abgegeben.

Für die Wahl der Viernheimer Stadtverordnetenversammlung haben CDU, SPD, Grüne, Unabhängige Bürger Viernheim (UBV), FDP und Wählergemeinschaft Viernheim (WGV) Kandidatenlisten eingereicht. Die Linke tritt diesmal nicht an. Die Linkspartei, zuvor Viernheimer Liste, war ab 2001 im Stadtparlament vertreten.

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Der Wahlausschuss prüft nach Angaben von Gemeindewahlleiter Fleischer heute die Unterlagen. Einzureichen waren unter anderem ein Nachweis über eine Mitgliederversammlung, bei der die jeweilige Kandidatenliste verabschiedet wurde, sowie eine Zustimmungserklärung sämtlicher Bewerber für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung. Die abschließende Entscheidung über die Zulassung der einzelnen Wahlvorschläge liegt ebenfalls beim Wahlausschuss. /sm

Redaktion