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Freispruch in Prozess um Messerattacke an Tankstelle

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dpa/lhe
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Gericht. Eine Messerattacke an einer Tankstelle in Frankfurt bleibt vorerst ohne strafrechtliche Konsequenzen. Ein 31 Jahre alter Mann wurde am Dienstag vom Landgericht freigesprochen. Gleichzeitig wurde ihm nach rund zehn Monaten in Untersuchungshaft eine Entschädigung von rund 20 000 Euro zugesprochen.

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Im Oktober vergangenen Jahres war ein 30-Jähriger an der Tankstelle mit mehreren Messerstichen aus unbekanntem Motiv am ganzen Körper schwer verletzt worden. Er konnte nur durch eine Notoperation im Krankenhaus gerettet werden.

Als mutmaßlicher Täter wurde am folgenden Tag der Angeklagte ausgemacht, den eine Zeugin glaubte, auf einer Videoaufzeichnung erkannt zu haben. Laut Urteil bestanden jedoch zu viele Zweifel an der Täterschaft des vor Gericht schweigenden Mannes. Keiner der übrigen Zeugen habe ihn identifizieren können und gentechnische Spuren seien ebenfalls nicht vorhanden gewesen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft hatte viereinhalb Jahre Haft für den Angeklagten gefordert.

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