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FDP für Recht auf mobiles Arbeiten in der Landesverwaltung

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dpa/lhe
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Homeoffice. Die FDP-Fraktion fordert für die Beamten und Angestellten in der hessischen Landesverwaltung ein Recht auf mobiles Arbeiten. Die Corona-Krise habe die Bedeutung der Arbeit im Homeoffice stark erhöht, erklärte der FDP-Fraktionsvorsitzende René Rock am Mittwoch in Wiesbaden. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollten nun auch nach der Krise die Möglichkeit haben, sich auszusuchen, von wo aus sie arbeiten. Bei vielen Aufgaben sei mobiles Arbeiten möglich, ohne dass die Qualität der Arbeit leide.

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Der Gesetzentwurf der FDP-Fraktion sieht vor, dass die Beschäftigten bei einer Fünf-Tage-Woche zwei Tage mobil arbeiten können. Wer in Teilzeit tätig ist, soll ebenfalls 40 Prozent mobil arbeiten dürfen. "Das geht natürlich nicht von heute auf morgen", erklärte der FDP-Innenexperte Stefan Müller. Um dem Land als Arbeitgeber Vorlauf und Zeit für organisatorische Vorbereitungen zu geben, soll der Wunsch nach Teilnahme am mobilen Arbeiten drei Monate im Voraus beantragt werden.

Grundsätzlich sei es gut und richtig, die technischen Möglichkeiten, die mit der Digitalisierung entstanden sind, auch für die Landesbeschäftigten zu nutzen, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Günter Rudolph. Es müsse dann aber weiterhin klare Regeln für die Arbeitszeit, den Arbeitsschutz und die Ausgestaltung der Arbeitsplätze zu Hause geben. Die Mitbestimmung der Personalräte sei daher unerlässlich.

Der Linken-Innenexperte Torsten Felstehausen sprach sich dafür aus, den Gesetzentwurf in einer Anhörung mit Arbeitsökonomen und Arbeitsforschern sowie mit Gewerkschaften, Verbänden und Arbeitgebern zu diskutieren. Die freie Wirtschaft sollte bei den Überlegungen für einen Rechtsanspruch aber nicht außen vorgelassen werden.

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