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Erster Abschnitt der Salzbachtalbrücke über Tal geschoben

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dpa
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Wiesbaden. Am Neubau der Salzbachtalbrücke der Autobahn 66 in Wiesbaden ist ein erster Brückenabschnitt über das Tal geschoben worden. Wie die Autobahn GmbH des Bundes am Dienstag mitteilte, sollte ein Element des südlichen Überbaus auf einer Länge von rund 78 Metern die Lücke bis zum östlichen Brückenpfeiler schließen. Dieser sogenannte erste Verschub sei ein Meilenstein, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium, Oliver Luksic (FDP). "Damit sind wir unserem Ziel näherkommen, das südliche Bauwerk bis Ende 2023 fertigzustellen."

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Die Salzbachtalbrücke war am 6. November 2021 gesprengt worden. Zuvor musste das Bauwerk aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Der Bund investiert rund 150 Millionen Euro in den Ersatzneubau. "Wenn die wichtige Straßenverbindung zwischen dem Rheingau und Frankfurt wiederhergestellt ist, löst das eine kritische Engstelle auf zum Nutzen der gesamten Region", erläuterte Luksic.

Auf der Brücke werden laut Autobahn GmbH durchschnittlich rund 80 000 Fahrzeuge täglich fahren. Die Südbrücke soll nach aktueller Planung ab Ende 2023 mit zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung freigegeben werden, die Nordbrücke soll bis Mitte 2025 folgen.

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Der erste Brückenabschnitt, der am Dienstag über das Tal geschoben wurde, hat den Angaben zufolge eine Masse von rund 940 Tonnen. Das Stahlteil wurde vom Rande des Tals aus mit einer Geschwindigkeit von zehn Metern pro Stunde vorgeschoben. Die darunter liegende Bundesstraße wurde vorübergehend gesperrt.

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