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Arbeitsmarkt

Erneut weniger Arbeitslose in Hessen

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dpa/lhe
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Hessen. Trotz Ukraine-Kriegs und Lieferengpässen ist die Arbeitslosigkeit in Hessen auch im April zurückgegangen. Zum Stichtag am 12. April waren 156 245 Menschen arbeitslos gemeldet, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Dienstag in Frankfurt berichtete. Das waren gut 2500 weniger als im März und knapp 32 000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank vom Vormonat um 0,1 Punkte auf 4,5 Prozent. Damit wurde das Vorkrisen-Niveau (4,4 Prozent im April 2019) nahezu erreicht.

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Aktuell sei keine Umkehr des Trends zu erkennen, erklärte Direktionschef Frank Martin. "Trotz Preissteigerungen und Lieferengpässen entwickelt sich der hessische Arbeitsmarkt robust. Dennoch stellen ein möglicher Stopp der russischen Energielieferungen und weiter steigende Rohstoffpreise deutliche Unsicherheitsfaktoren dar." Für die kommenden Monate erwarte er einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen wegen der Flüchtlinge aus der Ukraine. Sie seien zwar gut qualifiziert, benötigten aber in vielen Fällen zunächst Möglichkeiten zur Kinderbetreuung und Sprachkurse.

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