Pandemie - Insgesamt wurden bisher 10.216 Fälle registriert

Elf neue Corona-Fälle im Kreis Bergstraße am Sonntag

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dpa/tm
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Bergstraße. Im Kreis Bergstraße sind heute elf neue Corona-Infektionen bekannt geworden. Weitere Todesfälle wurden nicht gemeldet. Die Gesamtzahl der Opfer liegt bei 307. Wie das Landratsamt weiter berichtete, sind seit dem Ausbruch der Pandemie 10.216 Infektionsfälle registriert worden. 

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Die neuen Fälle stammen aus Heppenheim (5) sowie aus Bürstadt, Lampertheim, Mörlenbach und Viernheim (3). Zur Zahl der Genesenen und zu betroffenen Einrichtungen machte der Kreis heute keine Angaben. Ein Fall aus Heppenheim sei aufgrund neuer Labordaten aus der Statistik gestrichen worden  

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In den Bergsträßer Krankenhäusern werden 24 Patienten behandelt. Darunter sind 21 mit einer festgestellten Infektion. Beim Rest liegt ein Verdacht auf eine Corona-Erkrankung vor. 

Wie aus der Mitteilung aus dem Landratsamt weiter hervorgeht, gab es 362 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage, was für heute einer Quote von 133,52 Infektionen pro 100.000 Einwohnern (Inzidenz) entspricht. Dieser Wert wird morgen weiter leicht sinken.

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Das Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) hat für heute (Stand: 3.10 Uhr) eine Inzidenz von 135,0 (Vortag: 146,9) für den Kreis Bergstraße ermittelt. Dieser Wert ist maßgeblich für die Anwendung der Corona-"Notbremse", die von Bundestag und Bundesrat beschlossen wurde. Er liegt seit Freitag wieder unter 165. Sofern das für die kommenden vier Werktage so bleibt, werden die Beschränkungen bei Schulen und Kindergärten wieder aufgehoben. Das könnte frühestens am Montag, 10. Mai, greifen. Nächste Woche könnten auch Erleichterungen beim Einkaufen in Kraft treten, da die Inzidenz inzwischen auch unter 150 liegt. Beim RKI sind für den Kreis 10.206 Infektionsfälle und 309 Todesopfer registriert. 

Das Bekämpfungskonzept des Landes

Grundlage des Konzepts ist die sogenannte Inzidenz. Damit ist die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen bezogen auf die Einwohnerzahl des Kreises Bergstraße gemeint. 
  • Inzidenz unter 35: Standardmaßnahmen zur Eindämmung des Pandemiegeschehens, wöchentliche Meldeverpflichung, Einbindung von Nachbarkommunen und des Koordinierungsbeirats regionales Pandemiegeschehen des Landes.
  • Ab einer Inzidenz von 35: Erweiterte Schutzmaßnahmen unter Berücksichtigung der Corona- Verordnungen des Landes und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, regelmäßiger Austausch mit dem Koordinierungsbeirat regionales Pandemiegeschehen des Landes.
  • Ab einer Inzidenz von 50: Sicherstellung nochmals erweiterter Schutzmaßnahmen, Ausbau der Kontaktpersonen-Nachverfolgung, regelmäßige Abstimmung mit dem Koordinierungsbeirat regionales Pandemiegeschehen des Landes.
  • Ab einer Inzidenz von 75: Prüffall landesweites Infektionsgeschehen, Personalausbau für die Kontaktpersonen-Nachverfolgung auch unter Hinzuziehung externer Kräfte, der Planungsstab stationäre Versorgung übernimmt die Steuerung der medizinischen Lage.
  • Ab einer Inzidenz von 100: Verhängung von Betretungsverboten für Orte beziehungsweise Plätze, Sperrung von Ausflugszielen, Intensivierung der Ordnungsmaßnahmen bei Verstößen gegen Kontaktverbote.
  • Bei weiterem Anstieg: Verhängung von nächtlichen Ausgangssperren.
  • Ab einer Inzidenz von 200: Schulunterricht im Distanzunterricht mit Ausnahme von Abschlussklassen und Abschlussprüfungen. red

In Hessen haben sich weitere 1205 Menschen infiziert. Weitere 15 Menschen starben mit oder an dem Virus, damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle auf 6893. Hessenweit wurden bisher 264.976 Corona-Fälle gemeldet

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