Elektrisch zum Einsatz - Polizei baut E-Mobilität aus

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Hessen. Die hessische Polizei will zunehmend elektrisch unterwegs sein. Derzeit gebe es im Fuhrpark 90 reine E- oder Hybridfahrzeuge, teilte das Polizeipräsidium für Technik (HPT) in Wiesbaden mit. Im kommenden Jahr sollen demnach bis zu 50 weitere angeschafft werden. "Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Elektrofahrzeuge bereits in verschiedenen Bereichen der hessischen Polizei erfolgreich eingesetzt werden können", sagte ein Sprecher.

So hatten in den vergangenen sechs Monaten Beamte in Mittelhessen und Frankfurt zwei E-Motorräder getestet. Derzeit erstellen die Präsidien in Frankfurt und Gießen die Erfahrungsberichte, die das HPT dann auswertet. Die Ergebnisse des Tests sollen voraussichtlich bis spätestens Ende des Jahres vorliegen. Schon jetzt lasse sich aber sagen: Zu den grundsätzlichen Vorteilen der E-Motorräder gehörten neben dem emissionsfreien Antrieb unter anderem ihr geringeres Gewicht, höhere Fahrdynamik und die leiseren Fahrgeräusche.

Der hessische Polizei-Fuhrpark umfasst insgesamt rund 4000 Fahrzeuge. Der Anteil der E-Wagen mit 90 Exemplaren ist aktuell also noch gering. Die Elektrifizierung des Fuhrparks werde "in Abhängigkeit der Ladeinfrastruktur sukzessive fortgeführt", kündigte der HPT-Sprecher an. Bis zum Jahresende sollen demnach der Polizei rund 170 Ladepunkte durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen zur Verfügung stehen.

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Ein vollständiger Umstieg auf Elektromobilität sei "aus technischer sowie polizeitaktischer Sicht derzeit noch nicht möglich, da nicht alle Anforderungen, insbesondere Zuladung, Reichweite und Höchstgeschwindigkeit, abgedeckt werden können".

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