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Zoll am Flughafen

Drogenfunde in Postpaketen in Frankfurt

Von 
red
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Südhessen. Bei Kontrollen im Internationalen Postzentrum am Frankfurter Flughafen entdeckten Zollbeamte bei zwei verschiedenen Sendungen auffällige Schattierungen im Röntgenbild. In dem einem Paket, geroutet von privat aus Brasilien an privat in den Niederlanden, befand sich ein schwarzer Reisekoffer, der Kleidung und Schuhe enthielt. Beim Anbohren der Kofferinnenwand zeigte sich ein weißes Pulver – insgesamt ein Kilogramm Kokain. Fast zeitgleich wurden die Zollbeamten auf ein großes Postpaket aufmerksam, auf das die Warenbezeichnung „Trockenblumen“ aufgeklebt war. Absender war eine Firma in China, der Empfänger ein Mann mit Wohnsitz in der Schweiz. Der Drogentest an dem Kraut ergab, dass es sich um Cannabis handelte – insgesamt acht Kilogramm.

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Beliebter Postweg

Das Rauschgift wurde sichergestellt, Ermittlungen des Zolls schlossen sich an. Der Schwarzmarktwert der beschlagnahmten Drogen beläuft sich insgesamt auf rund 77 000 Euro. „Ein Großteil entfällt schon seit Jahren – auf die Anzahl bezogen – auf Kontrollen von Postsendungen. Im Jahr 2020 machte dies rund 82 Prozent unserer Drogenfunde aus“, so Christine Straß, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt. „Die hohe Anzahl an Postsendungen und die scheinbare Anonymität des Darknets nutzen Kriminelle gerne aus. Allerdings gilt das nicht nur für die Drogen. Wir ziehen auch zahlreiche verbotene Dopingmittel und Medikamente, Produktfälschungen und artengeschützte Tiere und Pflanzen aus dem Verkehr.“ red

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