Coronavirus Digitale Technik in der Krise „ein Segen“

Von 
red
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Bergstraße. Das Coronavirus führt zu zahlreichen Einschränkungen im öffentlichen und privaten Bereich. Landrat Engelhardt sieht sich in seinem Schwerpunkt der Digitalisierung jedoch bestärkt, denn diese biete gerade aktuell viele Chancen: „In Zeiten von Corona, in denen die persönlichen Kontakte auf ein Minimum reduziert werden müssen, ist die Digitalisierung ein Segen“, so Engelhardt. „Denn damit besteht nicht nur die Möglichkeit, von zuhause aus zu arbeiten und so auch Teile der Wirtschaft und der Infrastruktur auf diesem Wege aufrecht zu erhalten. Auch notwendige Behördenanliegen können zum Teil bereits online erledigt werden. Vor allem aber ermöglichen uns die neuen Techniken, miteinander zu kommunizieren“

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Auch bezüglich der Aussetzung der Schulpflicht sieht der Landrat große Chancen in den neuen Medien. So habe er gemeinsam mit den Verantwortlichen der Langenbergschule in Birkenau kürzlich Teleunterricht als Alternative zum herkömmlichen Schulbesuch getestet. „Dies ist eine gute Alternative, um Unterricht mitzuerleben, wenn man nicht mehr in großen Gruppen zusammenkommen kann“, fasst Engelhardt zusammen.

Doch auch unabhängig von der derzeitigen Epidemie ist eines der Kernziele des Landrats der Anschluss der Bergsträßer Schulen an das schnelle Internet. „Die junge Generation wird, noch viel mehr als wir, in einer digitalisierten Arbeits- und Umwelt leben. Es ist auch unsere Aufgabe als Schulträger, sie dafür fit zu machen.“

Um vernetztes Lehren und Lernen sowie die Verwendung des eigenen Endgeräts in der Schule zu ermöglichen, sei der Anschluss an das Breitbandnetz Grundvoraussetzung. Der Kreis forciere deshalb den Anschluss der Schulen an das Glasfasernetz. 21 Schulen sind bereits an das schnelle Internet angeschlossen. Weitere werden noch in diesem Jahr folgen. red