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Natur und Umwelt

Die Wolfspopulation in Hessen wächst

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dpa/lhe
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Hessen. Die Wolfspopulation in Hessen wächst langsam, aber stetig. Derzeit seien dem Wolfszentrum zehn erwachsene sesshafte Tiere per genetischem Nachweis bekannt, teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) am Mittwoch in Wiesbaden mit. Im Frühjahr vor zwei Jahren hatte sich die erste Wölfin fest in Hessen niedergelassen.

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Obwohl es mehr Wölfe gebe, sei die Zahl der bestätigten gerissenen Nutztiere in den vergangenen Jahren gesunken, erläuterte das HLNUG. "Hessens Wölfe jagen offenkundig fast ausschließlich Wild." In 18 Fällen habe im zurückliegenden Beobachtungszeitraum 2021/2022 (1. Mai bis 30. April) genetisch bestätigt werden können, dass ein Wolf ein Tier gerissen hat. Darunter seien zwei Fälle bei Nutztieren. "Dabei wurden insgesamt vier Schafe getötet, fünf weitere gelten als verschollen", teilte das Wolfszentrum mit.

In Hessen gab es im Beobachtungszeitraum 2021/2022 sieben Wolfsterritorien, darunter ein Rudel mit zwei Elterntieren und mindestens drei Welpen bei Rüdesheim im Rheingau. Daneben könne es jederzeit durchziehende Tiere geben. Im vergangenen Monitoringjahr gingen mehr als 620 Meldungen bei den Experten ein, dazu gehören Sichtungen, Fotos, Videos und genetische Nachweise etwa an gerissenen Tieren. Bei mehr als 240 dieser Meldungen handelt es sich gesichert um einen Wolf.

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