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Die Oper in Frankfurt plant ihre nächste Spielzeit

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dpa/lhe
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Frankfurt. Nach zweieinhalb Spielzeiten mit eingeschränktem Angebot wegen der Corona-Pandemie hofft die Oper Frankfurt ab Herbst wieder weitgehend zum Normalbetrieb zurückzukehren. In der Spielzeit 2022/23 plant die Oper elf Premieren, darunter einige, die wegen Corona verschoben werden mussten. Es ist die letzte Spielzeit mit Generalmusikdirektor Sebastian Weigle und die 20. von Intendant Bernd Loebe.

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Über die Corona-Zeit, in der die Oper teilweise nur vor 250 Gästen spiele durfte, hat das Haus 5000 von rund 12 000 Abonnenten verloren, wie Loebe bei der Spielplan-Pressekonferenz am Dienstag berichtete. Um sie zurückzugewinnen, werden die Preise für Abos nicht erhöht - Einzelkarten werden ab der nächsten Spielzeit fünf Prozent teuerer.

Für die insgesamt 400 Veranstaltungen in der nächsten Spielzeit habe man bereits eine Million Euro eingespart. Für die nächsten drei Jahre schwebe über der Oper ein "Damoklesschwert", sagte Loebe: Die Oper soll ab 2023 drei Jahre lang jährlich zehn Millionen Euro einsparen. Man hoffe auf Einsicht bei der Politik: "Zehn Millionen Euro pro Jahr sind in keinster Weise einzusparen. Dann machen wir den Laden zu."

Die Spielzeit beginnt am 2. Oktober mit einer Neuinszenierung von Mozarts "Zauberflöte". Es folgen unter anderem Wagners "Meistersinger von Nürnberg", Händels "Orlando" und Strauss' "Elektra", aber auch unbekanntere Werke wie die Uraufführung von Vito Zurajs "Blühen" nach einer Novelle von Thomas Mann.

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"Wir können nur hoffen, dass Corona nicht vehement zurückkehrt und die Stadt, um ihren Haushalt zu sanieren, nicht die Städtischen Bühnen opfert, deren Bedeutung für das Publikum, die Region und die kunstinteressierte Welt so wichtig ist", schloss Loebe.

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