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Architektur

Deutsche Architekten wollen mehr Klimaschutz beim Bauen

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dpa/lhe
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Darmstadt. Deutsche Architekten wollen mehr klimaneutrales Bauen. Rund 40 Prozent der jährlichen Treibhausgasemissionen in Deutschland werden derzeit durch die Herstellung, die Modernisierung, den Betrieb sowie den Abriss von Gebäuden verursacht, teilte der Vizepräsident der hessischen Architekten- und Stadtplanerkammer, Holger Zimmer, bei einem Treffen von Vertretern der 16 Länderarchitektenkammern in Darmstadt am Montag mit. Zudem müssten Planer wegen der derzeit kriegsbedingten Baustoff- und Energieknappheit umsteuern.

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Es sei eine Digitalisierung des Planens zu mehr Klimaschutz und Ressourcenschonung erforderlich. "Insbesondere die erforderliche Treibhausgasbilanzierung jedes Neubaus und die obligatorische Wiederverwendung von gebrauchten Produkten der Kreislaufwirtschaft werden das Planen und Bauen von Grund auf verändern", sagte Zimmer. Die heutige Baustoff- und Bauprodukteknappheit verlange nach einfallsreichen Planern und Handwerkern, die alte Bauteile wiederverwenden können. In Hessen, einem der waldreichsten Bundesländer, wolle man die Holzbauquote steigern. Die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Landesarchitektenkammern trafen sich am Montag am Unesco-Welterbe Mathildenhöhe in der südhessischen Stadt.

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