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Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung erhält zusätzliches Domizil auf der Mathildenhöhe

Von 
red
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Darmstadt. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung das in etwas weniger als zwei Jahren aufwendig sanierte Haus Olbrich als neues und zusätzliches Domizil auf der Mathildenhöhe zur Verfügung gestellt. Das Große Haus Glückert, der bisherige Sitz der Akademie, wurde geräumt und wird nun in den nächsten Monaten saniert. Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen wird das Team der Akademie künftig auf beide Häuser im Alexandraweg verteilt sein. Die Gesamtkosten für die Sanierung des Hauses Olbrich belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Gefördert wurde das Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ des Bundes mit 100.000 Euro und durch die Landesdenkmalpflege Hessen mit 30.000 Euro.

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Grundlage der Planungen waren die Ergebnisse der Bauforschung durch den Restaurator H.M. Hangleiter aus dem Jahr 2016 mit umfangreicher fortlaufender Dokumentation der baulichen Veränderungen und Zeitschichten einschließlich des Umbaus des Wohnhauses Olbrich durch die Familie Richtzenhain bereits 1941, der Kriegszerstörung und des Wiederaufbaus sowie späterer Sanierungsmaßnahmen.

Neben der denkmalgerechten Komplettsanierung des Gebäudes einschließlich einer umfänglichen Erneuerung der Haustechnik, wurden die aus der Bauzeit 1901 erhaltenen originalen Elemente wie der äußere Kachelfries oder die bauzeitlichen Bodenfliesen im Untergeschoss aufwendig saniert und die Fensteröffnungen im Erdgeschoss in ihrer Proportion und Erscheinung wieder dem ursprünglichen Zustand angepasst. Darüber hinaus wurde der ursprüngliche Hauptzugang nach Westen über eine großzügige Freitreppe und Loggia in Verbindung mit der Gestaltung des Zugangsbereichs in Anlehnung an den Originalzustand von 1901 wiederhergestellt. So konnte schließlich ein wesentliches charakteristisches Merkmal des Gebäudes wieder sichtbar gemacht und die Ausrichtung auf den Alexandraweg wieder hergestellt werden.

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